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Kooperation mit der AWOKooperation mit der AWO

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Kooperation von DRK und AWO

Pflege und Therapie: Vernetzt, kompetent, schnell

Seit August 2017 gibt es eine gemeinsamen Kooperation zwischen der AWO in Gießen und dem DRK Kreisverband Marburg-Gießen e.V., in die beide Organisationen ihre jeweiligen Kompetenzen einbringen. So werden im Interesse von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen die Bereiche stationäre Pflege und Heilmittelerbringung mit  Therapieangeboten in Form von Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie miteinander vernetzt.

Ein entscheidender Vorteil ist dabei die räumliche Nähe der beiden Partner: Gegenüber des Therapiezentrums betreibt die AWO in Gießen mehrere Seniorenwohnheime. Therapeuten und Patienten haben kurze Wege, was eine schnelle Behandlung fördert. Um das gewährleisten zu können, sind im Rahmen des Qualitätsmanagements Prozesse definiert worden, die dazu dienen, dass Bewohner der stationären Pflege bereits innerhalb von 48 Stunden nach Vorlage einer ärztlichen Verordnung behandelt werden können. Dazu trägt auch der Hol- und Bringdienst des DRK Kreisverbandes bei, der die Bewohner auf den Wegen zum Therapiezentrum und zurück begleitet und so das Pflegepersonal entlastet.

Gegenüber des Therapiezentrums betreibt die AWO Gießen mehrere Seniorenzentren. Die Bewohnerinnen und Bewohner können von der Kooperation profitieren.

Das Konzept beider Kooperationspartner sieht vor, dass neben des rehabilitativen Ansatzes für Kunden der Kurzzeitpflege nach Krankenhaus oder Rehaaufenthalt auch Langzeitbewohner eines Seniorenzentrums von den Therapieangeboten profitieren können. Zudem wird ein nachhaltiges und dauerhaftes Präventionsangebot für die Bewohner des Seniorenheimes in der  Kooperation zwischen DRK und AWO etabliert werden. Denn: Das Thema Prävention für Pflegebedürftige wird in der zunehmend älter werdenden Gesellschaft immer wichtiger werden.

Die Kooperation soll den Bewohnern der Seniorenzentren eine Erleichterung bei der Inanspruchnahme von therapeutischen Leistungen bieten – ohne Zeit für eine Therapieplatzsuche und deren Organisation zu verlieren. Natürlich ist das nur ein Angebot, die Bewohnerinnen und Bewohner sind völlig frei in ihrer Therapeutenwahl.

Gleichzeitig wollen Awo und DRK mit der Kooperation für eine Erhöhung der Attraktivität des „Pflegeberufes“ sorgen.  Gemeinsam mit der AOK –Die Gesundheitskasse in Hessen werden DRK und AWO deshalb für die Mitarbeitenden in der Pflege ein spezielles ausgearbeitetes Angebot im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung schaffen. Die ersten Schritte sind hierfür bereits erfolgt.